www.mundartisten.ch
- Trespass.ch ist verblüfft
Die Redaktion von Trespass.ch ist anscheinend ziemlich verblüfft. So fällt jedenfalls ihre Review aus:
Man kann sich auch auf gar nichts mehr verlassen. Ein Release von Mundartisten Records – so denkt man sich doch ohne viel dabei zu denken – müsste in Dialekt erfolgen. Es sind ja Mundart-isten… Oder sind es etwa Mund-Artisten? Dann müsste es Hiphop sein… Dimitri allerdings ist ein englischsprachiger, sphärischer Rocker, der es mit seinem Sound hervorragend versteht, einen in eine Situation zu bringen und dann dort alleine zu lassen.
Es ist wahrlich kein Kick-Ass-Rock, den der Mundartisten-Keyboarder Dimitri Hefermehl hier als Solo aufzieht. Er sieht sich selbst denn auch als “Songwriter mit Hang zum Indie Rock”. In der Tat sprüht das Werk nur so von Effekten und Querverweisen in andere Genres. Es verfügt über die Kälte eines Elektrowerks und die Souveränität von Jazz. Dimitri spielt mit den Tönen, nimmt sie – genauso wie den Hörer – aus ihrem gewohnten Umfeld und mischt sie in einer Art zusammen, die gleichzeitig nachdenklich und euphorisch werden lässt.
So lassen sich treibende Gitarrenriffs identifizieren, die neben sanften Beats und schneidenden Piano-Tönen ziemlich unbehelligt ihr Unwesen treiben dürfen. Überhaupt scheint das System Dimitri ohne weiteres zu verschmerzen, wenn ein, zwei Elemente aus der Reihe tanzen. So kommt es eben raus, wenn ein Keyboarder Rock macht…
- Auch Students.ch gefällts!
Auch bei Students.ch stosst Dimitri’s Album auf offene Ohren:
Das hätte man nicht wirklich erwartet von Dimitri, dem Mundartisten. Mit seiner Band hat er sich in der Schweiz in Hip-Hop-Kreisen einen Namen gemacht. Seine Kollegen Knackeboul, Equadrat und Chocolococolo haben mit ihren bereits vor einiger Zeit erschienenen Solo-Alben keine grossen Umwege um den Musikstil gemacht, den man sich von ihnen gewohnt ist. Und dann kommt Dimitri und veröffentlicht sein Debütalbum “We Have Lost Our Way To Rome”, auf dem er von Indie-Pop über -Rock bis hin zu Trip-Hop kaum eine Facette auslässt – abgesehen von Hip-Hop. Wie es dazu gekommen ist? “Die Mundartisten sind nicht fixiert auf Hip-Hop. Wir mögen die unterschiedlichsten Musikstile. Ich mag die Art von Musik, wie sie auf meinem Solo-Album zu hören ist, und spiele schon lange Klavier und Gitarre”, sagt der Keyboarder der Mundartisten aus Langenthal zu seinem Solo-Projekt.
Nach dem sphärischen, elektronischen Einstieg mit “Time Is Running Out”, legt der Langenthaler bald einen Zacken zu und driftet auf “Sand” und “Empty Skit” in rockige Gefilde ab – um sich kurz danach wieder in elektronischeren Gebieten auszutoben. Dimitri ist mit seinem Debütalbum ein kleines Meisterwerk gelungen, das mit seiner stilistischen Offenheit und den technischen Spielerein gross auftrumpft.
- Wer ist dieser Knäckebrot?

Natürlich müssen wir euch nicht mehr erklären, wer nun dieser Knäckebrot, äh… Knackeboul ist. Die Hörer von DRS1 brauchen aber noch ein wenig Nachhilfe und diese liefert Radio DRS gleich selber auf ihrer Website. Selbstverständlich gibt er auch gleich einer seiner berühmt-berüchtigten Freestlyes zum Besten. Falls dein Mami beim Abwaschen plötlich irre Battle-Raps von sich gibt, heisst der Schuldige sicher Knackeboul.
0:00 / 0:00
- “Graber” entwickelt sich zum Liebling der Podcasts & Blogger
Während wir uns heute schon über das Airplay im Playlist Mix Podcast aus Irland gefreut haben, hat Google noch mehr Podcasts ausgespuckt, welche den Track “Graber” von Kwest spielen. Dazu gehört der Electrical Language Podcast aus England. Auch die Blogger beweisen Geschmack. Darunter befindet sich auch Tara Bush, Redakteurin von Analog Suiceside, welche den Song in ihrem Blog abfeiert. Zur Feier des Tages gibt es den Song nun als Gratis-Download im Soundcloud-Player.
Electrical Language Podcast (ca. 33:00)
0:00 / 0:00
Kwest featuring Anna – Graber (Radio Edit) by Mundartisten Records
















